Besuch des Safari Zoo in Dvur Kralove CZ 16.05.2015

Vor 1990 waren wir das letzte Mal in dem benannten Zoo. Da wir ab und zu auf einem Campingplatz bei Horice mit anderen Familien campten, war der Abstecher immer auf unserem Programm. Also wollten wir uns den Zoo unter heutigen Bedingungen wieder einmal ansehen.
Zuerst war eine Vignette für CZ erforderlich – für 10 Tage = 14 Euro – . So fuhren wir nach Pirna auf der A 13 bis Usti n. L., ein Stück an der Elbe entlang nach lovosice -Leitmeritz und auf der A 17 bis kurz vor Prag, von da ab ging es in Richtung Hradec Kralove.
Bis Dvur Kralove war alles gut ausgeschildert, Gesamtkilometer fast 300, Fahrtzeit ca. 4,5 h.
Die Parkplätze sind kostenfrei. das Eintrittsticket pro Person 195 Kronen. Wenn man alles sehen möchte, sind ungefähr 5 Stunden notwendig.
Für Kinder gibt es viel zu sehen, auch Spielplätze und Kletteranlagen sind vorhanden, an den einzelnen Ständen kann man auch einen Snack zu sich nehmen. Die Gesamtfläche beträgt ca. 30 ha.

www.zoodvurkralove.cz
es gibt auch ein Hotel
www.hotelsafari.cz
ein Safari Camp
www.safarikemp.cz

Auf der Rückfahrt wollten wir den Campingplatz bei Horice aufsuchen. Es fand eine Motorradveranstaltung im Umfeld von Horice statt. Leider war dies sehr schlecht ausgeschildert. So verloren wir viel Zeit, haben den Campingplatz nicht mehr aufsuchen können. Eine wunderschöne Landschaft. Nun ging es in Richtung Liberec, Novi Bor ,Decin nach Hause. 210 km.

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Riesengebirge 12.05.2015

Lange war dies vorbereitet und der Wunsch von meiner Mutter – Gisela, Tante Rosel ( Sommerfeld – Lauban), Onkel Dieter ( Breslau – Lauban ) noch einmal bestimmte Orte ( heute in Polen) aufzusuchen.
So liehen wir uns einen Transporter – Klein Bus bei Europcar in Görlitz aus und begannen unsere Fahrt ab 09.00 Uhr. Uta und Tante Dagmar haben uns ebenfalls begleitet.
Das Wetter war gut, es schien sogar die Sonne und so ging es über die Stadtgrenze Görlitz nach Polen in Richtung Lauban. Wir hatten ja keine Eile und konnten und wollten ja soviel wie möglich sehen.
In Lauban – Kerzdorf , Steinkirch , Holzkirch, wurden die ehemaligen Wohngebäude , oder die Orte welche noch an etwas erinnerten, aufgesucht. Das Wohnhaus meiner Großeltern gibt es nicht mehr, offensichtlich durch Kriegseinwirkung und danach durch andere Wohnbaumaßnahmen abgerissen. Oma Gisela und Tante Rosel konnten sich an viele ehemalige Bewohner – deren Häuser – noch gut erinnern. Das Freibad – heute in einem miserablen Zustand – .
Schule, Kirche, sogar das Gartengrundstück und Vieles mehr waren noch zu sehen.
Wir fuhren dann weiter in Richtung Bad Flinsberg, vorbei an den Talsperren Marklissa , Goldentraum. An diesen Ort hatte Oma Gisela sehr schlechte Erinnerungen, hier wurde sie Augenzeuge, wie männliche Jugendliche, welche von den Kriegsschauplätzen um Greiffenberg-Goldentraum ( Panzerschlacht ) flüchteten und an der Brücke in Marklissa von „deutschen Kettenhunden“ erschossen wurden. Diese Ereignisse waren in Ihr fest eingebrannt, als wenn es gestern geschehen wäre.
So ging unsere Fahrt über Friedeberg nach Bad Flinsberg weiter, überwiegend auf Nebenstrassen, wir hatten ja auch Zeit dafür. In Bad Flinsberg gibt es noch viel zu tun . Nun ging es weiter über die Strasse 358, nach Schreiberau .
Der Tourismus ist offensichtlich, sehr gute Werbung für das Gebirge und besonders für den Wintersport. Hier ist viel Neues entstanden. Die Aussichten in die Berge und Täler waren phantastisch. Nach kurzer Rast ging es von Schreiberau, nach Petersdorf -366 – nach Krummhübel. Die Fahrt ist wunderschön und der Ort selbst ebenfalls. Die vielen Sehenswürdigkeiten, wie die Kirche Wang, viel liebevoll restaurierte alte Häuser, und neue Hotels , stellen den Ort als Kurort und Wander- sowie Wintersportgebiet dar. Von Krummhübel fuhren wir über Arnsdorf nach Schloss Lomnitz – Vesper – Spaziergang durch den Garten war angesagt. Die weitere Fahrt ging in Richtung Hirschberg, Alt Kemnitz, Krobsdorf in Richtung CZ Frydlant ( Wallenstein ) – Zittau. Wir wollten ja den ganzen Tag nutzen und nicht gleich auf kürzestem Weg nach Hause fahren. In Zittau angekommen ging es in Richtung Görlitz. In Ostritz in der Klosterschänke gab es dann Abendbrot.
So konnten wir den “ Fahr- Reise-Tag“ gegen 21.00 Uhr abschließen. Alle waren geschafft und von den vielen Eindrücken überwältigt.