Tour de Laubegast 10.06.2015

3. Tag = Ruhetag auf dem Campingplatz in Kromlau

Wir haben gut und tief geschlafen, 07.30 Uhr Aufstehen, die Sonne blinzelt durch die Bäume, was für ein gutes Gefühl, ab 08.45 Uhr Vorbereitung zum gemeinsamen Frühstück auf dem Campingplatz im Freien.
Die Orgs.  hatten alles Notwendige vorher schon herangeschafft und ein paar harte Radler holten die Semmeln aus Schleife ( toll ) http://www.schleife-slepo.de/schleife/idx.asp , nun wurde die “ Tafel “ vorbereitet. Alles was dazu gehört, eben beim Camping, Kaffee, frische Semmeln, Butter, Marmelade, Wurst und Käse, gekochte Eier und und und… lecker. So Frühstückten wir ausreichend , hatten ja Zeit und alle besprachen, was jeder so heute vor hatte, mit Tilo waren wir uns einig, wir wollten nach Bad Muskau fahren. Natürlich mit dem Rad und so fuhren wir ab 10.30 Uhr los. Die Sonne schien, es war sehr angenehm die Wärme am Körper zu spüren, heute kurze Radlerhosen. In Bad Muskau ging es zuerst über den Grenzübergang auf die polnische Seite, wo wir Euro in Zloty tauschten. Anschließend liefen wir noch über den polnischen Markt. Zwischenzeitlich war es 13.00 Uhr und wir hatten etwas Appetit bekommen. Gleich nach der Grenze in Bad Muskau steuerten wir den ersten Biergarten an. Ein Schild irritierte uns, “ zur öffentlichen Toilette 50 m weiter „. Na das war ja mal eine richtig tolle Ansage. Selbstbedienung und Tilo bekam gleich noch eine entsprechende Auskunft, ich war gleich sauer und Tilo auch. Die “ Kneipe “ hieß wohl “ Gaststätte zur Grenze “ oder so ähnlich. Dem Namen alle Ehre, besser wäre als Name geeignet “ Grenzwärtig“. Kurz entschlossen begaben wir uns zu der nächsten kleinen Imbissgaststätte “ Herrmannstheke „. Sofort freundliche Bedienung . Leider stand unser gewünschtes Gericht nicht auf der Speisekarte, wir wollten

“ Milchreis mit Zucker und Zimt, sowie Früchten. Zu unserem Erstaunen war dies für die Chefin kein Problem, es hat lecker geschmeckt. Gegen 14.00 Uhr öffnete der “ Fahrradladen“ an der abbiegenden Straße . Das Eingangschild “ Geschlossen“ bleibt offensichtlich immer dran, denn erst auf unseren Hinweis hin, wurde dies verändert. Wir kauften Kettenreinigungspray und Kettenoel. Meine Gangschaltung fing an zu stottern und bei Tilos Schaltung knackte es ebenfalls. Dies waren die “ Überbleibsel“ der letzten beiden Tage , Nässe und Sand. Aber der Reihe nach. Jetzt fuhren wir in den “ Pückler – Park “ http://www.muskauer-park.de/, Radfahren wird geduldet, wenn es beim Radfahren auch bleibt. Ein schöner Park und das Schloss eine Augenweide, die Flächen liebevoll gestaltet, sogar Liegestühle standen Draußen, wir nahmen sofort zwei in beschlag. Es war die Zeit zum Ausruhen. Anschließend fuhren wir genüsslich durch den Park, bei einer Führung blieben wir stehen und konnten so einiges über den Park und dessen Gestaltung erfahren . 43 km Wege soll es geben. Wir fuhren über eine Brücke in den Teil des polnischen Parkes und wieder über die Straßenbrücke nach Bad Muskau zurück.
Jetzt in die Pedale treten, etwas bergan bis zum “ Netto“. Ein paar Kleinigkeiten für die morgige Tour kaufen und ab gings, nach Kromlau . In Gablenz stellten wir fest, das es unseren “ leckeren Bäcker “ vom vorigen Jahr ebenfalls nicht mehr gibt, schade so hätten wir sicherlich ein schmackhaftes Stück Kuchen mit zur Vesper genommen. Naja Verhungern tuen wir ja nicht. Angekommen, machten wir erst einmal richtig Pause, Ausruhen. Gegen 16.30 Uhr widmeten wir uns unseren Fahrrädern, befreiten die Schaltungen und die Ketten von Schmutz und ölten diese wieder ein. Es funktionierte wieder alles normal. Ab 18.00 Uhr wurde das Abendbrot unter freien Himmel hergerichtet. Jeder packte zwanglos mit an, und machte diese Arbeiten welche gerade notwendig waren. Gegen 18.30 Uhr wurde dann ausgiebig gespeist. Ab 20.00 Uhr saßen wir in lockerer Runde um das Lagerfeuer , “ Mattel “ spielte auf seiner Gitarre und sang dazu. Richtige Zeltlagerromantik, daran kann ich mich in meiner Jugend noch gut erinnern. Die an mich erfolgte Spende von einem Alt Laubegaster, wurde in zwei Kästen “ Flüssiges Brot “ umgesetzt, Danke Lothar. Wir haben an Dich gedacht und auf Deine Gesundheit dies genossen. Gegen 23.30 Uhr gingen Tilo und ich zur Nachtruhe über. Es war ein schöner Tag.

gefahrene Kilometer ca. 45 km

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