Tour de Laubegast 12.06.2015

5. Tag = 4. Etappe Zagan – Lubogoszcz ( Laubegast )

Wir haben sehr gut geschlafen, aber gegen 06.00 Uhr wurden wir durch starken Regen aufgeweckt, gewittern tat es auch und es gab von Draussen her einen heftigen Schlag, Blitz und Donner.
Der Wetterbericht hatte zwar für die Region gemischtes Wetter angesagt, aber Regen und Gewitter brauchten wir wirklich nicht. Nun hieß es erst einmal abwarten. Gegen 07.30 Uhr wurden wieder die Sachen wie üblich gepackt.
Ab 08.30 Uhr gab es Frühstück in der Sportkantine. Spartanisch, aber ausreichend. Der Kaffee war wie fast überall ( außer wir hatten diesen selbst im TEAM gefiltert- ) kein Kaffee- welchen wir kannten, also nahmen wir wie immer „türkischen Kaffee“.
Gegen 09.45 Uhr wurden die Koffer in dem Transportfahrzeugen verstaut, die Räder standen im Trockenen im Sporthotel. Jetzt galtes  Packtaschen anbringen. Für mich  wieder lange Radlerhosen anziehen, Regen und Windjacke mitnehmen, Kartenmaterial und die Trinkflaschen füllen. Gegen 10.15 Uhr war Start, durch die Stadt hindurch und am anderen Ende der Stadt ging es eine langgezogene Steigung bergan. Ich kannte diese schon und versuchte in einem sehr gleichmäßigen Tritt diese zu nehmen. Natürlich die jungen Leute fuhren locker an mir vorbei. Oben angekommen gab es für alle nochmals einen Stopp. Ab jetzt radelten wir wieder in den uns bekannten „Grüppchen“. Das Wetter war frisch, nicht regnerisch, es tröpfelte ab und zu, der Fahrtwind besonders bergab war schon sehr frisch, Windjacke immer drüber ziehen.
Nun begann die Strecke für uns, über Marysin ( Annenhof) – Dzietrzychowice ( Dittersbach ) – Karczowka (Kalkreuth) – Brzeznica ( Briesnitz ) – Marcinow ( Merzdorf) – Wichow ( Weichau ) – kurze Pause  – Mirocin Gorny ( Ober-Herzogswaldau) – Mirocin ( Herzogswaldau ) – ich glaube noch zu wissen, das wir hier an einem kleinen Bistro halt gemacht haben, etwas Essen ( Tilo und ich haben je ein Stück Kuchen gekauft und wir bekamen noch türkische Kaffee dazu ) .
Das Wetter hielt sich gut, es gab kein Regen. Wir radelten nun weiter, fuhren nicht nach Kozuchow – Freystadt http://aglomeracjazielonogorska.com/de/commune/gmina-kozuchow, sondern bis an die Kreuzung der  Bundesstrassen 290 ( 283 ), nun ging es auf der 283 ca. 3-4 km entlang, wieder in Zweier-Gruppen gesplittet. An einer leichten Biegung der 283 fuhren wir in Richtung Studzieniec ( Streidelsdorf ) – Lubieszow ( Liebschütz ) – nach Nowa Sol ( Neusalz ). http://www.nowasol.pl/In unserer Gruppe versuchten wir zusammen zu bleiben, warteten an jeder abbiegenden Straße auf die gesamte Gruppe von uns. Da es ein Stadtfest am Wochenende gibt, war ein Teil der Innenstadtdurchfahrung für Kraftfahrzeuge gesperrt , aber mit den Fahrrädern kein Problem. Es schob sich auch langsam die Sonne durch. An der Zug – Brücke am Kanalhafen in der Stadt, machten wir kurz Halt – schauten auf den Hafen und waren uns einig – nächstes Jahr wird ein bischen Zeit für die Besichtigung des Hafengeländes eingeplant. So fuhren wir weiter, an einem großen Freizeitpark vorbei über die “ Oder – Brücke „. Hier gab es den obligatorischen Fotostopp. Unser Begleitfahrzeug – der Besenwagen -. versorgte uns ,  mit Getränken. Nun bogen wir nach der Oderbrücke links ab, wir wollten nicht auf der Strasse 315 fahren. So fuhren wir durch Waldgebiet – die Strasse war asphaltiert – bis zur Ortschaft Lipiny ( Lippen ) . Dort machten wir an einem kleinen Verkaufsladen nochmals eine Pause . Nun befanden wir uns auf der Strasse 315 – welche wir ca. 5 km benutzen mussten. Gruppenteilung war wieder angesagt. Bis nach Lubiecin ( Liebenzig ) ( dort gibt es eine wunderbare Kirche ). Nochmals warten wir an der Kreuzung 315 / 318. Ab jetzt fuhren wir auf der 318 weiter – bis zum Ziel waren es noch ca. 20 km. Wir lagen super in der Zeit und planten in einer Ortschaft vor Slawa ( Schlawa – Schlesiersee ) www.facebook.com/pages/Sława, www.slawa.pl einen Halt, um etwas zu essen und zu trinken, leider ist mir der Ort und der Name der Gaststätte entfallen. Wir trafen dort gegen 16.15 Uhr ein. Die Sonne kam mehr und mehr durch. Hier waren wir alle zusammen und warteten auf unsere polnischen Freunde aus Lubogoszcz . So hatten wir etwas Zeit, zu einer sehr leckeren Fischsuppe und einem Glas Bier. Um 17.00 Uhr radelten wir gemeinsam nach Lubogoszcz. Dort angekommen – am Strand , dieser wurde gerade mittels Radlader aufgeschüttet – waren wir froh unser Ziel erreicht zu haben. Die Begrüßung fand durch den Bürgermeister statt. Jetzt hatten wir die Zeit, in Ruhe ein Bier am Strand zu genießen. Gegen 18.30 Uhr fuhren wir dann auf den Campingplatz nach Slawa.Dies ist ein großer Campingplatz, mit Bungalows unterschiedlicher Kategorie, Tageszeltlern Dauercamper, Wohnwagen – und -mobile , viele kleine Restaurants, sogar mit einem Hotel ( www.pensjonatsloneczko.eu ) https://www.facebook.com/SCKiW und einen Yachthafen…..http:// http://www.sckiw.slawa.pl/ Die Orgs. hatten für alle im Vorhinein Unterkünfte bestellt. So bekamen je 4 Personen einen Bungalow mit 2 Zimmern und einer gemeinsamen Nasszelle. Die Fahrräder konnten wir auf den Balkonen unterstellen. Gegen 19.30 Uhr war Abendbrotessen auf dem Campingplatz . ( freiwillig ). Dort besprachen wir mit Tilo, was wollen wir am Sonnabend alles unternehmen. Es war wieder ein langer, anstrengender Tag. Die Stimmung ungebrochen gut. Gegen 23.00 Uhr …. Schluss bis morgen.

geplanter Verlauf
reine Fahrtzeit 04.45 h / 79,4 km / höchster Punkt 170 m /

mein tatsächlicher Verlauf
Start 10.15 Uhr
Zielankunft bei der Gaststätte vor Slawa 16.15 Uhr
reine Fahrzeit 04.30 h / 73 km / 83 km waren es dann bis zu Lubogoszcz und zum Bungalow

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