Rund um den Bärwalder See 25.05.2015

Pfingstmontag, der Wetterbericht sagte Sonne bis Nachmittag, also ging es mit den Fahrrädern in Richtung Bärwalder See (die Fahrräder natürlich auf den Fahrradträger am Auto ).
Hohnstein – Neustadt – Ramenau – Burkau – AB bis Bautzen Ost – auf der B 156 bis kurz vor Uhyst – rechts abbiegen auf den Parkplatz am Wildtiergehege.( 75 km ).
Parkgebühren sehr moderat ( 2 € für 3 Stunden sind ausreichend). Rundkurs 21 km. , gegen 11.00 Uhr waren schon viele Freizeit – Gestalter – unterwegs. ( Radfahrer, Inliner, Läufer, Wanderer ( auch solche die nicht mitbekommen haben, das sie keine Ski anhaben) , Familien mit Kindern Rollern….) ein buntes Feld, aber es gab noch kein Gedränge. Man trifft auch Bekannte wieder, so Lars mit der ganzen Familie, haben hier gecampt. Die Parkflächen waren gut genutzt und an den Kennzeichen konnte man erkennen, das nicht nur Besucher aus dem unmittelbaren Umfeld sich hier erholten. Es gibt viele Möglichkeiten, Pausen einzulegen. Das immer wieder etwas Neues entsteht, können wir somit verfolgen.
Um 14.00 Uhr ging es wieder in Richtung Heimat . Zu Hause angekommen fing es doch tatsächlich an zu regnen – Glück gehabt – . Es wird nicht unsere letzte Tour dorthin sein. Ist immer wieder ein schönes Erlebnis.

Löbauer Berg 22.05.2015

Lange waren wir nicht mehr bei dieser Örtlichkeit und so holte ich Oma Gisela und meine Schwester von Görlitz ab. Wir fuhren über das Lausitzer Oberland, bei Sohland in die CZ Schluckenau.
Oma kaufte sich gleich ein paar Pelagonien für ihren Balkon. In Sebnitz wieder zu uns nach Hause . Hohnstein .Auf dem Heimweg nach Görlitz entschlossen wir uns, auf dem Löbauer Berg Abendbrot zu essen.
Eine tolle Aussicht, gewundert haben wir uns schon über die wenigen Gäste, war es doch Freitagnachmittag – Pfingsten – . Das Essen sah von Ferne gut aus( Bilder ) aber lieblos auf die Teller gepackt, diese waren auch für die Portionen teilweise viel zu klein, naja.
Meine „Hähnchenbrustfiletstreifen“ waren zetrig, das heißt , tief gefroren und zu lange angebraten. Das Schnitzel war auch nicht das, was man so erwartete. Wir sind bestimmt keine Nörgler und vertragen Einiges.
Aber so lockt man auf Dauer keine Gäste an. Es wird wohl eine Weile Dauern, bis wir dieses Gasthaus wieder aufsuchen werden. Für Oma war es ein schöner Tag und das ist das Wichtigste.

Elbradtour 19.05.2015

Treffpunkt am Elbkai in Pirna, mein Freund kam bereits mit seinem Radl aus Dresden. Wir fuhren kurz durch die untere Stadt Pirna, weil am Elbeparkplatz und etwas dahinter Baumaßnahmen stattfanden.
Das Wetter war wie für uns gemacht, kein Regen, Sonne, nicht zu heiß, und so fuhren wir gemütlich in Richtung Königstein. Wir sahen die Vorgärten mit viel Blühenden .
Die erste kleine Pause machten wir in Rathen, am Kiosk gönnten wir uns ein Radler. Fahrradfahrer waren nur wenige unterwegs, das war sehr gut, denn am Wochenende ist manchmal auf dem Elbradweg die Hölle loß, es ist auch gefährlich und das wollten wir uns nicht antun. Von Rathen aus ging es weiter über Strand bis Königstein. – Bad Schandau. Kurz hinter Königstein gibt es noch ein Stück Elbradweg , welches vielleicht noch in diesem Jahr fertiggestellt wird, wäre prima, denn das Ausweichen auf die Bundesstrasse ist nicht ganz ungefährlich. So radelten wir auf dem unbefestigten ( schmalen Feldweg ) in Richtung Bad Schandau. unter der Elbbrücke durch und in Höhe Bahnhof auf die Strasse über die Elbbrücke in Richtung Rathmannsdorf – Prossen.
Leider weist uns in Höhe Königstein – Ebenheit ein Schild daraufhin, das rechtselbig der Fahrradweg bis Rathen nicht ausgebaut ist. Bedauerlich. So setzten wir mit der Fähre über und fuhren gemütlich zurück nach Pirna.
Auf dem Marktplatz in Pirna machten wir Pause, nahmen einen Imbiss zu uns. Gegen 16.00 Uhr fuhr dann jeder in seine heimatliche Richtung.
Insgesamt ein schöner Tag, gelassen, und Gespräche mit anderen Urlaubern und auch Bekannten an der Strecke blieben nicht aus.

Besuch des Safari Zoo in Dvur Kralove CZ 16.05.2015

Vor 1990 waren wir das letzte Mal in dem benannten Zoo. Da wir ab und zu auf einem Campingplatz bei Horice mit anderen Familien campten, war der Abstecher immer auf unserem Programm. Also wollten wir uns den Zoo unter heutigen Bedingungen wieder einmal ansehen.
Zuerst war eine Vignette für CZ erforderlich – für 10 Tage = 14 Euro – . So fuhren wir nach Pirna auf der A 13 bis Usti n. L., ein Stück an der Elbe entlang nach lovosice -Leitmeritz und auf der A 17 bis kurz vor Prag, von da ab ging es in Richtung Hradec Kralove.
Bis Dvur Kralove war alles gut ausgeschildert, Gesamtkilometer fast 300, Fahrtzeit ca. 4,5 h.
Die Parkplätze sind kostenfrei. das Eintrittsticket pro Person 195 Kronen. Wenn man alles sehen möchte, sind ungefähr 5 Stunden notwendig.
Für Kinder gibt es viel zu sehen, auch Spielplätze und Kletteranlagen sind vorhanden, an den einzelnen Ständen kann man auch einen Snack zu sich nehmen. Die Gesamtfläche beträgt ca. 30 ha.

www.zoodvurkralove.cz
es gibt auch ein Hotel
www.hotelsafari.cz
ein Safari Camp
www.safarikemp.cz

Auf der Rückfahrt wollten wir den Campingplatz bei Horice aufsuchen. Es fand eine Motorradveranstaltung im Umfeld von Horice statt. Leider war dies sehr schlecht ausgeschildert. So verloren wir viel Zeit, haben den Campingplatz nicht mehr aufsuchen können. Eine wunderschöne Landschaft. Nun ging es in Richtung Liberec, Novi Bor ,Decin nach Hause. 210 km.

Riesengebirge 12.05.2015

Lange war dies vorbereitet und der Wunsch von meiner Mutter – Gisela, Tante Rosel ( Sommerfeld – Lauban), Onkel Dieter ( Breslau – Lauban ) noch einmal bestimmte Orte ( heute in Polen) aufzusuchen.
So liehen wir uns einen Transporter – Klein Bus bei Europcar in Görlitz aus und begannen unsere Fahrt ab 09.00 Uhr. Uta und Tante Dagmar haben uns ebenfalls begleitet.
Das Wetter war gut, es schien sogar die Sonne und so ging es über die Stadtgrenze Görlitz nach Polen in Richtung Lauban. Wir hatten ja keine Eile und konnten und wollten ja soviel wie möglich sehen.
In Lauban – Kerzdorf , Steinkirch , Holzkirch, wurden die ehemaligen Wohngebäude , oder die Orte welche noch an etwas erinnerten, aufgesucht. Das Wohnhaus meiner Großeltern gibt es nicht mehr, offensichtlich durch Kriegseinwirkung und danach durch andere Wohnbaumaßnahmen abgerissen. Oma Gisela und Tante Rosel konnten sich an viele ehemalige Bewohner – deren Häuser – noch gut erinnern. Das Freibad – heute in einem miserablen Zustand – .
Schule, Kirche, sogar das Gartengrundstück und Vieles mehr waren noch zu sehen.
Wir fuhren dann weiter in Richtung Bad Flinsberg, vorbei an den Talsperren Marklissa , Goldentraum. An diesen Ort hatte Oma Gisela sehr schlechte Erinnerungen, hier wurde sie Augenzeuge, wie männliche Jugendliche, welche von den Kriegsschauplätzen um Greiffenberg-Goldentraum ( Panzerschlacht ) flüchteten und an der Brücke in Marklissa von „deutschen Kettenhunden“ erschossen wurden. Diese Ereignisse waren in Ihr fest eingebrannt, als wenn es gestern geschehen wäre.
So ging unsere Fahrt über Friedeberg nach Bad Flinsberg weiter, überwiegend auf Nebenstrassen, wir hatten ja auch Zeit dafür. In Bad Flinsberg gibt es noch viel zu tun . Nun ging es weiter über die Strasse 358, nach Schreiberau .
Der Tourismus ist offensichtlich, sehr gute Werbung für das Gebirge und besonders für den Wintersport. Hier ist viel Neues entstanden. Die Aussichten in die Berge und Täler waren phantastisch. Nach kurzer Rast ging es von Schreiberau, nach Petersdorf -366 – nach Krummhübel. Die Fahrt ist wunderschön und der Ort selbst ebenfalls. Die vielen Sehenswürdigkeiten, wie die Kirche Wang, viel liebevoll restaurierte alte Häuser, und neue Hotels , stellen den Ort als Kurort und Wander- sowie Wintersportgebiet dar. Von Krummhübel fuhren wir über Arnsdorf nach Schloss Lomnitz – Vesper – Spaziergang durch den Garten war angesagt. Die weitere Fahrt ging in Richtung Hirschberg, Alt Kemnitz, Krobsdorf in Richtung CZ Frydlant ( Wallenstein ) – Zittau. Wir wollten ja den ganzen Tag nutzen und nicht gleich auf kürzestem Weg nach Hause fahren. In Zittau angekommen ging es in Richtung Görlitz. In Ostritz in der Klosterschänke gab es dann Abendbrot.
So konnten wir den “ Fahr- Reise-Tag“ gegen 21.00 Uhr abschließen. Alle waren geschafft und von den vielen Eindrücken überwältigt.